LebensmittelsicherheitListeria monocytogenes

Weichkäse nach Queso-Art wegen Listeria monocytogenes zurückgerufen

Weichkäse nach Queso-Art wegen Listeria monocytogenes zurückgerufen

Wo:

Ein Unternehmen aus New Jersey ruft 17 Weichkäse-Produkte zurück, die unter drei Marken verkauft werden, da sie mit einem Ausbruch von Listeria monocytogenes-Infektionen in Verbindung gebracht wurden, bei dem mindestens sieben Personen ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

Wann:

Verfallsdatum vom 26. Februar 2021

Betroffene Produkte:

El Abuelito Cheese aus Paterson, New Jersey, ruft alle Queso Fresco-Produkte (Frischkäse) zurück, weil das Gesundheitsministerium von Connecticut Produktproben der hispanischen Frisch- und Weichkäse des Unternehmens in einem Geschäft gesammelt hat, in dem ein Ausbruchspatient Käse gekauft hat .

Die Probenanalyse ergab das Vorhandensein von Listeria monocytogenes gemäß der Rückrufbenachrichtigung des Unternehmens, die von der Food and Drug Administration veröffentlicht wurde.

  • Queso Fresco Regular
  • Queso Fresco Promoción
  • Queso Fresco de Hoja
  • Quark
  • Queso Fresco Guatemala
  • Chirilagua Queso de Hacienda
  • Queso Fresco Campestre con Hoja
  • Queso Fresco Campestre Artesanal
  • Queso Fresco con Hoja
  • Queso Fresco Yorito
  • Queso Fresco Olancho
  • Cuajada Fresca Guatemalteca
  • Cuajada Fresca Hondureña
  • Cuajada Fresca Salvadoreña
  • Queso Fresco Mexicano
  • Queso Fresco Hondureño
  • Queso Fresco Salvadoreño
Nachweis:

Das Gesundheitsministerium von Connecticut hat mehreren  nach Listerien-Erkrankungen Produktproben des hispanischen Frisch- und Weichkäse des Unternehmens in einem Geschäft gesammelt und unterscuht. 

Die Probenanalyse ergab das Vorhandensein von Listeria monocytogenes.

Rückrufgrund:

Der Verzehr von mit Listeria monocytogeses kontaminierten Lebensmitteln kann zu Listeriose führen, einer schweren Infektion, von der vor allem ältere Erwachsene, Personen mit geschwächtem Immunsystem sowie schwangere Frauen und ihre Neugeborenen betroffen sind. Weniger häufig sind Personen außerhalb dieser Risikogruppen betroffen.

Über Listeria-Infektionen:

Mit Listeria monocytogenes kontaminierte Lebensmittel sehen möglicherweise nicht verdorben aus oder riechen verdorben, können jedoch schwerwiegende und manchmal lebensbedrohliche Infektionen verursachen.

Jeder, der einen der zurückgerufenen Produkte gegessen hat, sollte in den kommenden Wochen auf Symptome aqchten, da die Inkubation nach der Exposition bis zu 70 Tage bei Listeria monocytogenes dauern kann, bis sich Symptome einer Listeriose zeigen.

Zu den Symptomen einer Listeria-Infektion können

  • Erbrechen,
  • Übelkeit,
  • anhaltendes Fieber,
  • starke Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen,
  • steifen Nacken,
  • Verwirrtheit,
  • Gleichgewichtsverlust
  • Krämpfe

gehören, denen manchmal Durchfall oder andere gastrointestinale Symptome vorausgehen.

Eine invasive Infektion breitet sich über den Magen-Darm-Trakt hinaus aus.

Zur Diagnose von Listeria-Infektionen, die andere Krankheiten imitieren können, sind spezielle Labortests erforderlich.

Schwangere, ältere Menschen, kleine Kinder und Menschen wie Krebspatienten, die das Immunsystem geschwächt haben, sind besonders gefährdet von schweren Krankheiten, lebensbedrohlichen Infektionen und anderen Komplikationen. 

Bei schwangeren Frauen kann die Infektion Fehlgeburten, Totgeburten, Frühgeburten oder lebensbedrohliche Infektionen des Neugeborenen verursachen.

Maßnahmen:

Listeriose wird mit Antibiotika behandelt.

Personen in den Kategorien mit höherem Risiko, bei denen innerhalb von zwei Monaten nach dem Verzehr kontaminierter Lebensmittel grippeähnliche Symptome auftreten, sollten einen Arzt aufsuchen und den Arzt über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel informieren.

 

Vorbeuge-maßnahmen des Lebensmittel-unternehmers:

Der Lebensmittelunternehmer ist verpflichtet seine Produkte gegen Listeria monocytogenes abzusichern.

Hierzu eignen sich:
  • Betrachtung des pH-Wertes
  • Betrachtung des aw-Wertes
  • Einhaltung eines Erhitzungsprozesses
  • Vermeidung von Rekontaminationen
  • Stabilisierung mit Zusatzstoffen und /oder Extrakten
  • Lagerungstests
  • Challangetests
  • Eigenkontroll-Untersuchungen
Vorbeuge-maßnahmen der Lebensmittel-Überwachung:
Die Lebensmittelüberwachung führt risikoorientiert Untersuchungen auf Listeria monocytogenes durch, um zu kontrollieren, ob die Produkte sicher sind.
Zusätzlich erfolgen bei Erkankungsausbrüchen Sequenzierungen der Listeria monocytogenes Keime, um den verursachenden Betrieb herauszufinden.